Die UN Behindertenrechtskonvention als Grundlage
der täglichen Arbeit in der psychosozialen Versorgung
Seminarnummer
S-201-0418-2078
Termin/e
18.04.2012
9:30-17:00 Uhr
Gebühr
158 Euro
128 Euro
Veranstaltungsort
VIA Verbund gGmbH
Schönhauser Allee 175
10119 Berlin
Die UN - Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung nennt als Leitprinzipien den Respekt vor der Würde und der individuellen Autonomie, die Inklusion, die Teilhabe, die Barrierenfreiheit und die Achtung vor der Differenz. Die Konvention markiert damit den endgültigen Wechsel vom medizinischen Modell des Behindert - Seins zu einem sozialen Modell des Behindert - Werdens.
Was bedeutet dieses neue Verständnis? Worin bestehen die größten Dissonanzen zwischen den Ansprüchen der Konvention und der Realität des gemeindepsychiatrischen Alltags? Wie viel altes Denken ist noch in unseren beruflichen Haltungen und Hilfesystemen, aber auch in unseren Gesetzen enthalten? Wie können wir ernst zu machen mit dem gleichen Zugang zur Bildung, zu den Wohnquartieren und Wohnformen und zu den Arbeitsplätzen auf dem ersten Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung? Die UN-Konvention setzt hier Maßstäbe, die auch bei uns eine kulturelle Revolution auslösen könnten.
Dozent/-in

Dr. Michael Wunder
Dr. phil., Dipl.-Psychologe und psychologischer Psychotherapeut, Evangelische Stiftung Alsterdorf, Autor, Mitglied des Deutschen Ethikrates
Methoden
Vortrag, Diskussion
Unterlagen
Handout




