Umgang mit Suizidalität
und Suizid
Seminarnummer
S-201-0822-1972
Termin/e
22./23.08.2012
9:30-17:00 Uhr
Gebühr
316 Euro
256 Euro
Veranstaltungsort
VIA Verbund gGmbH
Schönhauser Allee 175
10119 Berlin
Suizidalität ist in unserer Gesellschaft deutlich häufiger verbreitet, als viele glauben. Nicht alle, die am Leben verzweifeln, sind im psychiatrischen Sinne depressiv, allerdings ist das Suizidrisiko bei Menschen mit seelischen Störungen drastisch erhöht. Ist die Selbsttötung also doch der Abschluss einer krankhaften Entwicklung (Ringel), oder sind die Motive der Verzweiflung so vieler Klientinnen/Klienten eher eine nachvollziehbare Reaktion auf die Auswirkungen der Erkrankung?
Im Seminar sollen praxisnahe Hinweise gegeben werden, wie wir Suizidalität kennen und wie ein professioneller Umgang mit Klientinnen/ Klienten in suizidalen Krisen gestaltet werden kann. Zum "Drama der Helfer" soll ein Erfahrungsaustausch angeboten werden, also den Fragen, wie wir mit Verantwortungsdruck und heimlichen Selbstzweifeln umgehen önnen und was nach einem Suizid für Angehörige, aber auch für die betroffenen Kolleginnen/ Kollegen hilfreich ist, nachgegangen werden.
Dozent/-in

Prof. Dr. Michael Eink
Dipl.-Pädagoge, Fachhochschule Hannover, DGSP-Vorstand, Redaktion „Sozialpsychiatrische Informationen“
Methoden
Vortrag, Diskussion
Unterlagen
Handout




