Möglichkeiten des Umgangs mit Essstörungen bei Menschen mit geistiger Behinderung
Was können, sollen, wollen und müssen wir tun?
Seminarnummer
S-202-1115-1952
Termin/e
15.11.2012
9:30-17:00 Uhr
Gebühr
158 Euro
128 Euro (Mitglieder)
Veranstaltungsort
die reha e.v. Soziale Dienste mit Kontur
Weydemeyerstraße 2/2a
10178 Berlin
Essen ist eines der Grundbedürfnisse des Menschen und eng mit Gefühlsregungen und sozialen Beziehungen verbunden. Die Nahrungsaufnahme kann sinnlichen Genuss und Wohlgefühl hervorrufen, wie es sich am deutlichsten bei Säuglingen zeigt.
Essstörungen, die sich oft schleichend über Jahre hinweg entwickeln, sind schwerwiegende seelisch-körperliche Erkrankungen. Werden sie nicht rechtzeitig und fachgerecht behandelt, bestehen sie oft ein Leben lang weiter - mit erheblichen Schädigungen des Körpers, der Psyche und der zwischenmenschlichen Beziehungen. Dies gilt sowohl für Menschen mit als auch für Menschen ohne geistige Behinderung.
Neben der Vermittlung von Grundlagenwissen über die Entstehung und die vorherrschenden Behandlungsansätze bei Essstörungen werden in dem Seminar Möglichkeiten und Wege aufgezeigt und an Fallbeispielen vertieft, was im Rahmen der Betreuungsarbeit getan werden kann, um die Not der Betroffenen, ihrer Angehörigen und der Mitarbeiter/-innen zu verändern.
Dozent/-in

Ulrike Hörrmann-Lecher
Dipl.-Psychologin, Gestalttherapeutin und -supervisorin (DVG), Ausbilderin am Institut für Gestalttherapie und Gestaltpädagogik Berlin (IGG), Leiterin zweier Einrichtungen für psychisch kranke, suchtmittelabhängige Menschen, zuständig für Aufnahme, Öffentlichkeitsarbeit und Projektentwicklung bei Prowo e. V.
Methoden
Vortrag, Diskussion
Unterlagen
Handout




