5. Fachtagung Palliative Geriatrie Berlin
15.10.2010, 9:30 - 17:00 Uhr - eine Tagung des Kompetenzzentrums Palliative Geriatrie und der Konrad Adenauer Stiftung
Seminarnummer
L-102-1015-1429
Termin
15.10.2010
09:30 - 18:00 Uhr
Gebühr
40€ zzgl. MwSt. (inkl. Mittags- und Kuchenbuffet, Getränke)
Infos
Fon 030 44354 720
Fax 030 44354 749
Mail kpg-bildung@via-berlin.de
Anmeldung
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Veranstaltungsort
Konrad Adenauer Stiftung, Tiergartenstraße 35, Berlin-Mitte, Anfahrt
Wichtigste Aufgabe der Palliativen Geriatrie ist es, alten, unter mehreren Krankheiten leidenden Menschen bis zuletzt ein beschwerdearmes und würdiges Leben zu ermöglichen. Das heißt, vor allem Schmerzen, belastende Symptome und seelische Nöte zu lindern. Dies erfordert multiprofessionelle Zusammenarbeit der Helfenden unter Berücksichtigung der Bedürfnisse und Autonomie der Betroffenen und ihrer Zugehörigen.
Derzeit wird die Altenpflege diesem Anspruch nur selten gerecht. Auch darum fürchten viele Menschen Pflegebedürftigkeit, Entwürdigung und Abhängigkeit. Die Helfenden fühlen sich häufig überfordert und ausgebrannt. Braucht die Altenpflege einen von Ethik und Kompetenz getragenen Paradigmenwechsel? Was braucht es, damit auch hier Palliative Care - Prozesse entstehen und es allen Beteiligten besser geht? Kann die Einführung von palliativgeriatrischer Fachlichkeit individuell, jederzeit und überall gelingen?
Die Palliative Geriatrie beschreitet neue Wege! Die Fachtagung bietet in 3 Themen-Sessions Gelegenheiten, voneinander zu lernen und sich über neue Trends in der Altenpflege sowie in der Palliative Care auszutauschen.
Session 1: Ethisches Handeln in der Palliativen Geriatrie
Altenpflege ist immer auch eine Frage der Ethik. Was hat Ethik mit Entscheidungen zu tun und wie kommen wir zu guten ethischen Entscheidungen? Die Beantwortung ethischer Fragen braucht Raum, Wissen,
Reflexion, Gespräche sowie eine Organisationskultur.
Session 2: Pflege sowie Schmerz- und Symptomkontrolle in der palliativen Geriatrie
Für Palliative Care ist es nie zu spät. Oft steht nicht mehr Heilung, sondern eine gute palliativgeriatrische Betreuung im Vordergrund. Was zeichnet Symptomkontrolle aus, wie wird eine geeignete medizinische Versorgung
sichergestellt? Kompetente Hausärzte spielen eine herausragende Rolle, eine SAPV ist nur selten nötig.
Session 3: Lieber tot als Pflegeheim? Palliative Geriatrie als Alternative einführen und umsetzen
Mittlerweile sind immer mehr Einrichtungen bereit, wegweisende Konzepte umzusetzen. Die Einführung von Palliativer Geriatrie muss grundsätzlich und gezielt angegangen werden. Der Implementierungsprozess ist entscheidende Leitungsaufgabe und muss auf allen Ebenen geschehen. Welche Erkenntnisse bieten Forschungen in Pflegeheimen und welche Notwendigkeiten ergeben sich hieraus für die Praxis?
Das komplette Programm der Tagung finden Sie
hier.
Mehr Informationen über das Kompetenzzentrum Palliative Geriatrie erhalten Sie hier.
Die Teilnehmerzahl ist auf 200 Personen begrenzt.




